Neustart: Schmerzhaft, aber manchmal notwendig
Manchmal entscheidet man sich loszulassen. Manchmal entscheiden andere für einen.
Ja, alle meine alten Einträge sind weg. In diesem speziellen Fall hat Blogger für mich entschieden. Vielleicht ist das pragmatisch. Vielleicht ist es ironisch. Oder vielleicht ist es einfach das Internet, das mich daran erinnert, mich nicht zu sehr zu binden.
Von 2011 bis 2016 habe ich oft über alte, reiche, weiße Männer und die Denkweisen geschrieben, die uns behindern. Mein „erster erster“ Beitrag vor 15 Jahren handelte von Griechenland, Schulden und unserem „kaputten“ Finanzsystem.
Seitdem? Ich habe eine Menge Steuern gezahlt. Und obwohl das niemand mag, seien wir doch ehrlich: Steuern zahlen ist ein zweischneidiges Kompliment der Welt. Man bekommt die Rechnung nur, wenn es einem gut geht. Die Dinge sind nicht perfekt, aber wir haben ein mehr oder weniger funktionierendes Gesundheitssystem, eine längere Lebenserwartung und mehr Flexibilität im Alter als jede Generation vor uns.
Märkte wackeln, Regierungen stolpern, das Leben wird chaotisch. Aber irgendwann stabilisiert sich die Lage … zumindest für diejenigen, die die Krise überstehen. Traurig, aber wahr.
Hier sind wir also mit meinem „zweiten ersten Beitrag“: ein weiterer Neustart. Nicht der, um den ich gebeten hatte, aber wahrscheinlich der, den ich brauchte. Letztendlich sind Neustarts keine Strafe. Sie sind eine Chance. Der Schlüssel liegt nicht darin, einfach neu anzufangen, sondern besser, weiser, stärker und zielstrebiger.
More to come.
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